WICHTIGE INFORMATIONEN
Dieser Kurzbericht über Sicherheit und klinische Leistung (SSCP)
ist für den öffentlichen Zugang zu einer aktualisierten
Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte der Sicherheit und
klinischen Leistung des Produkts vorgesehen. Dieser SSCP soll
nicht die Gebrauchsanweisung als maßgebliches Dokument zur
Gewährleistung der sicheren Anwendung des Produkts ersetzen und
auch keine Diagnose- oder Therapievorschläge für vorgesehene
Anwender oder Patienten bieten.
Mitgeltende Unterlagen
| Dokumenttyp |
Titel/Nummer des Dokuments |
| Design-Verlaufsdatei (DHF) |
10010, 16012 |
| Dateinummer „MDR-Dokumentation“ |
TD-001 |
1. Geräteidentifikation und allgemeine Informationen
Handelsname(n) des Geräts DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung 4.0 % DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung 30.0 %
Name und Adresse des Herstellers Medical
Components, Inc., 1499 Delp Drive, Harleysville, PA 19438 USA
Einmalige HerstellerKennnummer (single registration number,
SRN)
US-MF-000008230
Basis-UDI-DI 00884908100ME
Beschreibung/Text der Nomenklatur für Medizinprodukte
A02010701 – Prefilled Syringes with Sterile Physiological Solution
Geräteklasse Klasse III gemäß Regel 14 in
Anhang VIII der europäischen Medizinprodukteverordnung EU (MDR)
2017/745
Datum, an dem das erste CE-Zertifikat für dieses Gerät
ausgestellt wurde
DuraLock-C 30.0 % erhielt die ursprüngliche CE-Kennzeichnung durch
DNV im Oktober 2008, und DuraLock-C 4.0 % erhielt die
ursprüngliche CE-Kennzeichnung durch DNV im September 2010.
Name und SRN des autorisierten Vertreters
Europäischer Regulierungsexperte, Medical Product Service GmbH
(MPS), Borngasse 20, 35619 Braunfels, Deutschland, SRN:
DE-AR-000005009
Name der benannten Stelle und einmalige Kennnummer
BSI Netherlands, NB2797
Gerätegruppierung und Varianten
n. z.
Variantengeräte
Dieser SSCP behandelt die folgenden Produkte:
| Variantenbeschreibung |
Teilnummer(n) |
Erläuterung mehrerer Teilenummern |
| PFDLC504 |
DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 4.0 %, 4.0 %
tri-Natriumcitrat-Dihydrat
|
|
| PFDLC530 |
DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 30.0 %, 30.0 %
tri-Natriumcitrat-Dihydrat
|
|
n. z.
| Variantenbeschreibung |
Teilnummer(n) |
Erläuterung mehrerer Teilenummern |
| n. z. |
n. z. |
|
OP-Sets:
n. z.
| Katalogcode |
Artikelnummer |
Beschreibung |
| n. z. |
n. z. |
|
n. z.
| Katalogcode |
Artikelnummer |
Beschreibung |
| n. z. |
n. z. |
|
Konfigurationen von OP-Sets:
| Konfigurationstyp |
Kit-Komponenten |
| DuraLock-C® 4.0 % |
Beutelinhalt |
| DuraLock-C® 30.0 % |
Beutelinhalt |
| DuraLock-C® 46.7 % |
Beutelinhalt |
2. Verwendungszweck des Produkts:
Verwendungszweck: DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung (4.0 % und 30.0 %) ist vorgesehen für die
Verwendung bei erwachsenen Patienten mit implantiertem
Hämodialysekatheter, der in regelmäßigem Gebrauch ist und bei dem
nach Anweisung einer qualifizierten medizinischen Fachkraft eine
Lösung zum Füllen des „Totraums“ des Lumens zwischen Behandlungen
erforderlich ist, um die Durchgängigkeit des Katheters
aufrechtzuerhalten. Die DuraLock-C® Katheterverschlusslösung muss
vor der Behandlung abgesaugt werden und darf nicht in den
Blutkreislauf injiziert werden.
Indikation(en) DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung (4.0 % und 30.0 %) ist angezeigt zur
Aufrechterhaltung der Durchgängigkeit von Hämodialysekathetern.
Zielgruppe(n) DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung (4.0 % und 30.0 %) ist vorgesehen bei
erwachsenen Patienten jeden Geschlechts und jeder ethnischen
Zugehörigkeit, die einen implantierten Hämodialysekatheter haben
und keine Kontraindikationen aufweisen. DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung (4.0 % und 30.0 %) ist nicht für die
Anwendung bei pädiatrischen Patienten vorgesehen.
Kontraindikationen und/oder Einschränkungen
Patienten mit bekannten oder vermuteten Allergien oder
Überempfindlichkeit gegenüber tri-Natriumcitrat.
3. Gerätebeschreibung
Gerätename: DuraLock-C® Katheterverschlusslösung
4.0 %
Beschreibung des Geräts DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung wird als transparente, vorgefüllte
Kunststoff-Spritze in einem Beutel bereitgestellt. Jede
vorgefüllte DuraLock-C® Spritze enthält eine sterile, transparente
und farblose Lösung, die Natriumcitrat enthält; der pH wird mit
Zitronensäure angepasst. DuraLock-C® Katheterverschlusslösung ist
für die kurzfristige Anwendung zwischen 24 und 72 Stunden Dauer
als Katheterverschlusslösung vorgesehen. Das tri-Natriumcitrat in
der Duralock-C® Katheterverschlusslösung verhindert die
Gerinnselbildung, indem es ionisiertes Kalzium zu einem löslichen
Chelatkomplex bindet. Kalzium ist ein wesentliches Ion in der
Gerinnungskaskade. Die lokale Entfernung des Kalziums durch das
Citrat verhindert die Aktivierung der Gerinnungs-Kofaktoren Faktor
X und Prothrombin sowie die anschließende Bildung von Fibrin. Eine
systemische Gerinnungshemmung tritt nicht auf. Der Inhalt ist bei
ungeöffneter und unbeschädigter Verpackung steril und nicht
pyrogen. Durch Gammastrahlung sterilisiert.
Gerätename: DuraLock-C® Katheterverschlusslösung
30.0 %
Beschreibung des Geräts DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung wird als transparente, vorgefüllte
Kunststoff-Spritze in einem Beutel bereitgestellt. Jede
vorgefüllte DuraLock-C® Spritze enthält eine sterile, transparente
und farblose Lösung, die Natriumcitrat enthält; der pH wird mit
Zitronensäure angepasst. DuraLock-C® Katheterverschlusslösung ist
für die kurzfristige Anwendung zwischen 24 und 72 Stunden Dauer
als Katheterverschlusslösung vorgesehen. Das tri-Natriumcitrat in
der Duralock-C® Katheterverschlusslösung verhindert die
Gerinnselbildung, indem es ionisiertes Kalzium zu einem löslichen
Chelatkomplex bindet. Kalzium ist ein wesentliches Ion in der
Gerinnungskaskade. Die lokale Entfernung des Kalziums durch das
Citrat verhindert die Aktivierung der Gerinnungs-Kofaktoren Faktor
X und Prothrombin sowie die anschließende Bildung von Fibrin. Eine
systemische Gerinnungshemmung tritt nicht auf. Der Inhalt ist bei
ungeöffneter und unbeschädigter Verpackung steril und nicht
pyrogen. Durch Gammastrahlung sterilisiert.
Materialien/Substanzen, die mit Patientengewebe in Kontakt
kommen
Beutelinhalt: (2) 3-ml-Spritzen mit 2.5 ml
tri-Natriumcitrat-Dihydrat 40 mg/ml Lösung enthält:
tri-Natriumcitrat-Dihydrat, Zitronensäure Anhydrat, Wasser
Zusammensetzung
| Material |
% Gewicht (w/w) |
| Zusammensetzung |
Beutelinhalt |
|
Sterile, transparente und farblose Lösung, die Natriumcitrat
enthält Bereitgestellt als transparente, vorgefüllte
Kunststoff-Spritze in einem Beutel
|
|
| pH |
Der pH wird mit Zitronensäure angepasst.
|
Beutelinhalt: (2) 3-ml-Spritzen mit 2.5 ml
tri-Natriumcitrat-Dihydrat 300 mg/ml Lösung enthält:
tri-Natriumcitrat-Dihydrat, Zitronensäure Anhydrat, Wasser
Zusammensetzung
| Material |
% Gewicht (w/w) |
| Zusammensetzung |
Beutelinhalt |
|
Sterile, transparente und farblose Lösung, die Natriumcitrat
enthält Bereitgestellt als transparente, vorgefüllte
Kunststoff-Spritze in einem Beutel
|
|
| pH |
Der pH wird mit Zitronensäure angepasst.
|
Kontraindikationen und/oder Beschränkungen:Patienten mit bekannten
oder vermuteten Allergien oder Überempfindlichkeit gegenüber
tri-Natriumcitrat.
Hinweis:Basierend auf Tierexperimenten und beschränkten
Erfahrungen beim Menschen wird nicht davon ausgegangen, dass
Zitronensäure das Risiko für Geburtsfehler erhöht (Reprotox 2020).
Informationen zu Arzneimitteln im Gerät Das
tri-Natriumcitrat in der Duralock-C® Katheterverschlusslösung
verhindert die Gerinnselbildung, indem es ionisiertes Kalzium zu
einem löslichen Chelatkomplex bindet. Kalzium ist ein wesentliches
Ion in der Gerinnungskaskade. Die lokale Entfernung des Kalziums
durch das Citrat verhindert die Aktivierung der
Gerinnungs-Kofaktoren Faktor X und Prothrombin sowie die
anschließende Bildung von Fibrin.
Wie das Gerät seine beabsichtigte Wirkungsweise erreicht
Das tri-Natriumcitrat in der Duralock-C® Katheterverschlusslösung
verhindert die Gerinnselbildung, indem es ionisiertes Kalzium zu
einem löslichen Chelatkomplex bindet. Kalzium ist ein wesentliches
Ion in der Gerinnungskaskade. Die lokale Entfernung des Kalziums
durch das Citrat verhindert die Aktivierung der
Gerinnungs-Kofaktoren Faktor X und Prothrombin sowie die
anschließende Bildung von Fibrin. Eine systemische
Gerinnungshemmung tritt nicht auf.
Informationen zur Sterilisation Durch
Gammastrahlung sterilisiert.
Vorherige Generationen/Varianten
| Name der vorherigen Generation |
Unterschiede zum aktuellen Gerät |
| DuraLock-C® Katheterverschlusslösung |
DuraLock-C® wurde ursprünglich in Ampullen zu 5 ml verkauft.
Die Produkte werden seit August 2012 als vorgefüllte
Spritzen verkauft.
|
| 46.7% DuraLock-C® |
DuraLock-C® 46.7 % wurde im Mai 2024 eingestellt. Die
klinische Bewertung des Produkts wird für das Produkt noch
bis zum 9. Februar 2026 über die gesamte Haltbarkeit und
erwartete Lebensdauer des Produkts fortgesetzt.
|
Zubehör, das zur Verwendung in Kombination mit dem Gerät
vorgesehen ist
| Name des Zubehörs |
Beschreibung des Zubehörs |
| n. z. |
n. z. |
Andere Geräte oder Produkte, die zur Verwendung in Kombination
mit dem Gerät vorgesehen sind:
| Name des Geräts oder Produkts |
Beschreibung des Geräts oder Produkts |
| n. z. |
n. z. |
4. Risiken und Warnungen
Restrisiken und unerwünschte Wirkungen
Komplikationen und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse im
Zusammenhang mit der Verwendung der DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung sind selten und oftmals auf eine
versehentliche direkte Infusion des Produkts aufgrund mangelnder
sorgfältiger Beachtung der Gebrauchsanweisung, insbesondere in
Bezug auf das Spülvolumen, zurückzuführen. Komplikationen in
Verbindung mit dem in der DuraLock-C® Katheterverschlusslösung
enthaltenen tri-Natriumcitrat lassen sich hauptsächlich auf die
systemischen Auswirkungen einer Hypokalzämie zurückführen. Eine
systemische Hypokalzämie und andere citratinduzierte
Stoffwechselanomalien können zu einer Beeinträchtigung der
Herzfunktion und schweren Herzrhythmusstörungen führen. Außerdem
können größere Blutungen auftreten. Patienten, bei denen die
DuraLock-C® Katheterverschlusslösung häufig Anwendung findet,
leiden gemeinhin an einer Nierenerkrankung im Endstadium, aufgrund
derer die zirkulierenden Kalziumspiegel u. U. verändert sind und
daher die Wirkung einer tri-Natriumcitrat-Infusion stärker
ausgeprägt sein kann als bei einer gesunden Person. Auch wenn die
Instillation von Katheterverschlusslösung gemäß den
Gebrauchsanweisungen erfolgt, kann es zu einem Austritt von
Katheterverschlusslösung kommen, was zu vorübergehenden und im
Allgemeinen leichten Nebenwirkungen führen kann. Eine
versehentliche Überinjektion wurde mit schweren
Herzrhythmusstörungen in Verbindung gebracht und ist zu vermeiden.
Medcomp® hat Risikomanagementprozesse implementiert, um diese
Risiken proaktiv zu identifizieren und so weit wie möglich zu
mindern, ohne das Nutzen-Risiko-Profil des Produkts zu
beeinträchtigen. Trotz der Risikominderung bestehen bei der
Verwendung dieses Produkts Restrisiken und die Möglichkeit
unerwünschter Ereignisse. Dies sollte gegen den erwarteten
klinischen Nutzen der DuraLock-C® Katheterverschlusslösung
abgewogen werden.
| Art des Restschadens |
Mögliche unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Schäden
|
| Nebenwirkung* |
Dysgeusie
|
| Luftembolie |
Luftembolie
|
| Allergische Reaktion |
Allergische Reaktion
|
| Blutungen |
Blutungen
|
| Kardiales Ereignis |
Herzstillstand
|
| Infektionen |
Bakteriämie
|
| Thrombose |
Katheterblockade
|
| Diverse Komplikationen |
Muskelkrämpfe
|
|
Quantifizierung der Restrisiken
|
|
PMS-Beschwerden 1. Januar 2019– 30. April 2025
|
PMCF-Veranstaltungen |
|
Verkaufte Einheiten: 5,758,079 |
Untersuchte Einheiten: 509,982 |
|
Kategorie Restschäden bei Patienten
|
% der Geräte |
% der Geräte |
| Nebenwirkung** |
Nicht gemeldet |
0,039% |
| Allergische Reaktion |
Nicht gemeldet |
0,002% |
| Blutungen |
0.00002% |
0,012% |
| Kardiales Ereignis |
Nicht gemeldet |
0,001% |
| Embolie |
Nicht gemeldet |
0.0002% |
| Infektionen |
Nicht gemeldet |
0.21% |
| Thrombose |
Nicht gemeldet |
0,398% |
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Alle Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen wurden gegen die
Risikoanalyse, PMS und die Verwendbarkeitsprüfung geprüft, um die
Konsistenz zwischen den Informationsquellen zu validieren. Die in
den Gebrauchsanweisungen der DuraLock-C®
Katheterverschlusslösungen aufgeführten Warnhinweise sind:
-
Die in den Gebrauchsanweisungen der DuraLock-C®
Katheterverschlusslösungen aufgeführten Warnhinweise sind:
-
Keine Katheterverschlusslösung in den Blutkreislauf injizieren.
Eine versehentliche intravenöse Verabreichung von DuraLock-C®
kann zu schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen führen, wie
unter „POTENZIELLE KOMPLIKATIONEN“ beschrieben. Nur für den
Fall, dass die Verschlusslösung aufgrund einer
Katheterfehlfunktion trotz maximaler Anstrengungen nicht
abgesaugt werden kann, kann der Versuch, 0.1 bis 0.2 ml des
Lumengehalts von DuraLock-C® zu injizieren, sorgfältig abgewogen
werden. Dies sollte jedoch nur mit einer geringen
Geschwindigkeit über mehrere Minuten erfolgen, wobei der Patient
sorgfältig zu überwachen ist. Anschließend sollten weitere
Versuche unternommen werden, die Katheterverschlusslösung
absaugen (siehe letzten Punkt der Warnhinweise).
-
Nur verwenden, wenn die genauen Volumina der Katheterlumen
bekannt sind.
-
Höchstens eine dem bekannten Volumen des Katheterlumens
entsprechende Menge Lösung injizieren.
-
Weder direkt intravenös injiziert noch einer Infusion
hinzugegeben anwenden.
-
Nicht verwenden, wenn die Lösung in der vorgefüllten Spritze
Trübungen, Partikel, Ausfällungen, Verfärbungen oder Leckagen
aufweist.
-
Nicht verwenden, wenn die Kappe auf der Spritze beschädigt oder
nicht intakt ist.
-
Nicht verwenden, wenn die Verpackung geöffnet oder beschädigt
ist oder das Verfallsdatum auf dem Beutel und dem
Spritzenetikett überschritten wurde.
-
Nicht wiederverwenden Nur zum einmaligen Gebrauch. Die
Wiederverwendung von Produkten zum einmaligen Gebrauch führt zu
einem potenziellen Kontaminationsrisiko. Das kann Infektionen
beim Patienten verursachen, was Erkrankungen oder den Tod des
Patienten oder Anwenders zur Folge haben kann.
-
Vorhandene Katheterverschlusslösung nicht in den Patienten
spülen. Nur für den Fall, dass die Verschlusslösung aufgrund
einer Katheterfehlfunktion trotz maximaler Anstrengungen nicht
abgesaugt werden kann, kann ein Versuch, 0.1 bis 0.2 ml des
Lumengehalts von DuraLock-C® zu injizieren, sorgfältig abgewogen
werden. Dies sollte jedoch nur mit einer geringen
Geschwindigkeit über eine Minute erfolgen, wobei der Patient
sorgfältig zu überwachen ist. Anschließend sollten weitere
Versuche unternommen werden, die Katheterverschlusslösung
absaugen. Wenn nicht beide Lumina gleichzeitig abgesaugt werden
können, mehrere Minuten zwischen dem ersten und zweiten Lumen
warten. Wenn der Patient Nebenwirkungen aus dem Abschnitt
„MÖGLICHE NEBENWIRKUNGEN“ erwähnt, sollte die Injektion
abgebrochen werden. Die in den Gebrauchsanweisungen der
DuraLock-C® Katheterverschlusslösungen aufgeführten
Vorsichtsmaßnahmen sind:
-
Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder erheblich
reduzierter Muskelperfusion eine der folgenden Interventionen
oder eine Kombination daraus in Betracht ziehen: Verwendung
niedrigerer Konzentrationen von tri-Natriumcitrat, Durchführung
einer engmaschigen Überwachung auf verminderte Citrat-Clearance
oder Verwendung einer alternativen Verschlusslösung. In diesen
Fällen wird dringend eine ärztliche Beratung empfohlen.
-
Bei Patienten mit Hypokalzämie oder Hypomagnesiämie ist bei der
Verwendung von DuraLock-C® 30.0 % Vorsicht geboten. Eine der
folgenden Intervention oder eine Kombination daraus in Betracht
ziehen: Verwendung niedrigerer Konzentrationen von
tri-Natriumcitrat oder Verwendung einer alternativen
Verschlusslösung (Honore et al., 2018). In diesen Fällen wird
dringend eine ärztliche Beratung empfohlen.
-
Wenn ein Patient über im Abschnitt „MÖGLICHE NEBENWIRKUNGEN“
aufgeführte Nebenwirkungen klagt, können diese Symptome auf ein
reduziertes effektives Spülvolumen des Katheters zurückzuführen
sein, das möglicherweise durch Biofilm oder einen
Spitzenthrombus verursacht wurde. In solchen Fällen sollte eine
schrittweise Reduzierung des Verschlussvolumens um 0.1 ml pro
Sitzung in Betracht gezogen werden und der Patient weiterhin auf
Symptome überwacht werden.
-
Wenn der Katheter nicht ausreichend verschlossen ist, kann es zu
Gerinnselbildung und Thrombose kommen.
-
Nur zur Verwendung bei erwachsenen Patienten.
- Aseptische Techniken anwenden.
-
Verschreibungspflichtig und nur zur Anwendung durch fähiges und
geschultes medizinisches Fachpersonal.
-
Lumen, Verlängerungen und Luer des Katheters vor jeder
Behandlungssitzung auf Abwesenheit von Rissen, Beulen oder
anderen Zeichen von Beschädigung untersuchen.
-
Bei Hautkontakt gemäß den Verfahren der Einrichtung reinigen.
-
Basierend auf Tierexperimenten und beschränkten Erfahrungen beim
Menschen wird nicht davon ausgegangen, dass Zitronensäure das
Risiko für Geburtsfehler erhöht (Reprotox 2020). Es sollte
jedoch beachtet werden, dass DuraLock-C® nicht bei Schwangeren
oder Stillenden untersucht wurde.
Weitere relevante Aspekte der Sicherheit (z. B.
Sicherheits-korrekturmaßnahmen vor Ort usw.)
Die Gesamtzahl der Beschwerden/Verkäufe für den Zeitraum vom 1.
Mai 2024 bis zum 30. April 2025 für die DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung sind nachstehend nach Konzentration
aufgeführt: DuraLock-C® 4.0 %: Es gab 0 Beschwerden bei 1,579,564
verkauften Einheiten, was eine Gesamtbeschwerderate von 0,000 %
ergibt. DuraLock-C® 30.0%: Es gab 0 Beschwerden bei 177,340
verkauften Einheiten, was eine Gesamtbeschwerderate von 0,000 %
ergibt. DuraLock-C® 46.7%: Es gab 2 Beschwerden bei 78,660
verkauften Einheiten, was eine Gesamtbeschwerderate von 0.0002 %
ergibt. Im Zeitraum vom 1. Mai 2024 bis zum 30. April 2025 gab es
0 meldepflichtige Ereignisse (keine in der EU-Region gemeldet). Es
gab keine Ereignisse im Zusammenhang mit dem Tod. Keines der
Ereignisse führte zu Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld oder zu
Produktrückrufen während des Überprüfungszeitraums.
5. Zusammenfassung der klinischen Bewertung und der klinischen
Weiterverfolgung nach dem Inverkehrbringen (PMCF)
Zusammenfassung der klinischen Daten zum betreffenden Gerät
Spezifische Fallnummern (gemischte Kohortenfallnummern), die zur
Bewertung der klinischen Leistung ermittelt und verwendet werden
| Produktfamilie |
Klinische Literatur |
PMCF Daten |
Gesamt |
Antworten der Benutzerumfrage |
| DuraLock-C® 4.0 % |
0 |
161 |
161 |
27 |
| DuraLock-C® 30.0 % |
10,689 |
11,006 |
11,006* |
31 |
Die obigen Fallzahlen repräsentieren die Gesamtzahl an Kathetern,
die in Verbindung mit der DuraLock-C® Katheterverschlusslösung
verwendet wurden. Schätzungen zufolge basieren die Ergebnisse der
PMCF-Aktivitäten auf 13,647 Instillationen von DuraLock-C® 4.0 %
und 509,982 Instillationen von DuraLock-C® 30.0 %. Die klinische
Leistung und Sicherheit wurden anhand von Parametern wie unter
anderem Verweildauer und Rate unerwünschter Ereignisse gemessen.
Es wurden bei keiner der klinischen Aktivitäten unvorhergesehene
unerwünschte Ereignisse oder andere hohe Aufkommen unerwünschter
Ereignisse festgestellt.
Zusammenfassung der klinischen Daten zum entsprechenden Gerät
(falls zutreffend)
Bei der klinischen Bewertung des Produkts wurde kein äquivalentes
Produkt verwendet.
Zusammenfassung der klinischen Daten aus Untersuchungen vor dem
Inverkehrbringen (falls zutreffend)
Bei der klinischen Bewertung des Produkts wurden keine
Zusammenfassung klinischer Daten aus anderen Quellen:
Quelle:Zusammenfassung der veröffentlichten Literatur
Bei Sichtung der Literatur zur klinischen Evidenz wurden keine
Artikel zu DuraLock-C® 4.0 % und eine retrospektive Studie (Miller
et al., 2025) zu DuraLock-C® 30.0 % gefunden, die 10,689
spezifische Fälle darstellt. Miller et al., 2025, analysieren
dieselben Fälle wie PMCF_DLOCK_214. Dem Hersteller sind drei
veröffentlichte Literaturartikel mit 303 spezifischen Fällen mit
DuraLock-C® 46.7 % (im Mai 2024 eingestellt) bekannt. Die Artikel
umfassten zwei randomisierte kontrollierte Studien (Power et al.,
2009, Hermite et al., 2012) und eine retrospektive Kohortenstudie
(Parienti et al., 2014). Bibliographie: Hermite L, Quenot J-P,
Nadji A, et al. Sodium citrate versus saline catheter locks for
non-tunneled hemodialysis central venous catheters in critically
ill adults: a randomized controlled trial. Intensive Care Med.
2012;38(2):279-285. doi:10.1007/s00134-011-2422-y. Miller, G.,
Feuersenger, A., Ogujiofor, K., Arens, H. J., Blanco, M., Fatima,
R., & Zabaleta, I. (2025). Adverse Events in Hemodialysis
Patients With Venous Catheters Locked With 30% Trisodium Citrate
Versus Alternative Locking Solutions. Hemodialysis International.
Parienti J-J, Deryckère S, Mégarbane B, et al. Quasi-experimental
study of sodium citrate locks and the risk of acute hemodialysis
catheter infection among critically ill patients. Antimicrob
Agents Chemother. 2014;58(10):5666-5672. doi:10.1128/AAC.03079-14.
Power A, Duncan N, Singh SK, et al. Sodium citrate versus heparin
catheter locks for cuffed central venous catheters: a single
center randomized controlled trial. Am J Kidney Dis
2009;53:1034-41.
Quelle:PMCF_DLOCK_211
Der Datenbericht 2021A aus den Niederlanden dient der Beurteilung
von Informationen zu Sicherheits- und Leistungsergebnissen aus
erfassten Daten zu Langzeit-Hämodialysekathetern,
Kurzzeit-Hämodialysekathetern und Duralock-C 30.0 %
Verschlusslösung von Medcomp zur Verwendung in der klinischen
Bewertung gemäß EU MDR. Diese Ergebnismaße umfassen Verweildauer,
die Gründe für die Entfernung, Lokalinfektionsraten, Raten für
Katheter-assoziierte Bakteriämie/Fungämie (CRBSI) und Raten für
Katheter-assoziierte Venenthrombose (CAVT). Informationen zur
Identifikation der Produktfamilie waren in den erfassten Daten
ebenfalls enthalten. Der Datensatz wurde von Marcel C. Weijmer,
MD, PhD, Leiter der Abteilung für innere Medizin und Nephrologie
am OLVG in Amsterdam, Niederlande, zur Verfügung gestellt. Der
Datensatz besteht aus aufeinanderfolgenden Fällen zwischen Januar
2010 und Oktober 2019. Es wurden zu 315 Kathetern, die
routinemäßig mit Duralock-C Katheterverschlusslösung 30.0 %
verschlossen wurden, zumindest teilweise Daten erhoben. Bei 27
dieser Katheter handelte es sich um Langzeit-Hämodialysekatheter
(mit Tunnel und Manschette), bei 288 um
Kurzzeit-Hämodialysekatheter (ohne Tunnel oder Manschette). Die
Rate Katheter-assoziierter Bakteriämie/Fungämie betrug 0.48 pro
1,000 Kathetertagen in der Kohorte mit
Langzeit-Hämodialysekatheter und 0.73 pro 1,000 Kathetertagen in
der Kohorte mit Kurzzeit-Hämodialysekatheter. Im Bericht wurden
die Raten Katheter-assoziierter Venenthrombose mit der Anzahl der
mit Urokinase behandelten Verschlussereignisse in der Datenbank
gleichgesetzt, was eine Rate Katheter-assoziierter Venenthrombose
von 1.79 pro 1,000 Kathetertagen in der Kohorte mit
Langzeit-Hämodialysekatheter und 4.90 pro 1,000 Kathetertagen in
der Kohorte mit Kurzzeit-Hämodialysekatheter ergab. Der Datensatz
war auf Flussprobleme fokussiert und nicht auf die Ätiologie
dieser Probleme, die mit Fehlpositionierung oder Migration der
Spitze, Knicken im Katheter, Bildung eines Fibrinmantels oder
Thrombenbildung im Zusammenhang stehen können.
Quelle:PMCF_DLOCK_214
Der Datenerfassungsbericht zu Duralock-C aus EuCliD (European
Clinical Patient Surveillance Database) dient der Beurteilung von
erfassten Informationen zu Leistungsergebnissen und Prüfung
bestehender Sicherheitsergebnisse zu DuraLock-C Verschlusslösung
4.0 % und 30.0 % zur Verwendung in der klinischen Bewertung gemäß
EU MDR. EuCliD wird von Fresenius Medical Care gepflegt.
Praxis-Leistungsdaten zur Verwendung von DuraLock-C
Verschlusslösung gegen mögliche Akzeptanzkriterien gemessen, die
aus Sicherheits- und Leistungsergebnismaßen für den aktuellen
Stand der Technik aus veröffentlichter Literatur abgeleitet
wurden. Diese Akzeptanzkriterien basierten auf der
Nichtunterlegenheit gegenüber der Worst-Case-Toleranz für das
Konfidenzintervall der Ergebnisdaten aus der Literatur und
spiegeln daher den niedrigsten Akzeptanzgrad wider. Die
Informationen bezogen sich mehrheitlich spezifisch auf DuraLock-C
30.0 % (18,162 Katheter bei 10,689 Patienten), enthielten jedoch
signifikante Anzahlen von DuraLock-C 4.0 % (217 Katheter bei 157
Patienten) und von dem eingestellten DuraLock-C 46.7 % (206
Katheter bei 143 Patienten). Diese Informationen wurden zudem mit
einem umfangreichen Datensatz zur Verwendung von anderen
Katheterverschlusslösungen als DuraLock-C verglichen (65,144
Katheter bei 40,554 Patienten). Insgesamt fasst dieser Bericht
Informationen zu 9,682,587 Kathetertagen und 3,461,027
Instillationen von Katheterverschlusslösungen in 25 Ländern bei
Populationen zusammen, die für die Gesamtpopulation der Patienten
mit implantierten Hämodialysekathetern, denen
Katheterverschlusslösung instilliert wurde, repräsentativ sind.
Die Ratenverhältnisse für nicht zensierte (0.6) und zensierte
(0.53) unerwünschte Ereignisse zwischen DuraLock-C und anderen
Verschlusslösungen bestätigen, dass DuraLock-C hinsichtlich
Sicherheit dem Stand der Technik entspricht. Bei allen drei
Konzentrationen von DuraLock-C lagen zwei unerwünschte Ereignisse
oberhalb der Mindestrate aus der veröffentlichten Literatur.
„Patient nicht erschienen“ galt als zensiertes unerwünschtes
Ereignis, da es nicht im Zusammenhang mit der Sicherheit und
Leistung eines Produkts steht; die Rate (2.43 Ereignisse pro 1,000
Kathetertagen) lag zudem unter der Maximalrate aus der
veröffentlichten Literatur (3.72 Ereignisse pro 1,000
Kathetertagen). Die Rate für „schlechter Blutfluss“ (1.58
Ereignisse pro 1,000 Kathetertagen) lag ebenfalls unter der
maximalen Rate aus der veröffentlichten Literatur. Insgesamt lagen
die Raten für flussbezogene Komplikationen und
Katheter-assoziierte Venenthrombose (CAVT) innerhalb der Parameter
für den Stand der Technik. Die Raten Katheter-assoziierter
Bakteriämie/Fungämie (CRBSI) und die Raten für
Katheter-assoziierte Venenthrombosen (CAVT) lagen für alle drei
Konzentrationen von DuraLock-C einzeln und gemeinsam innerhalb der
Sicherheits- und Leistungsergebnisparameter für den neuesten
Erkenntnisstand (was den niedrigsten Akzeptanzgrad nach Definition
des Herstellers widerspiegelt). Die Raten für CRBSI and CAVT
bestätigen, dass DuraLock-C hinsichtlich Leistung dem Stand der
Technik entspricht.
Quelle:DuraLock-C® Umfragebericht
Zweck des Umfrageplans für DuraLock-C® war es, Konsistenz bei der
Erstellung und Verteilung von Umfragen sowie bei der Analyse der
erfassten Daten zu gewährleisten. Die Ergebnisse werden geprüft
und tabelliert, um sicherzustellen, dass das Produkt bei Anwendung
gemäß Anweisungen sicher und effektiv bleibt. Die Umfrage wurde an
alle Kunden verbreitet, die zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 31.
Juli 2018 DuraLock-C® bestellten. Medcomp ging von einer
Mindestrate von 90 % positiven Antworten auf Fragen zu Sicherheit
und Leistung aus, basierend auf einer Mindestantwortrate von 10 %
auf alle versendeten Umfragen. Die DuraLock-C® Umfrage wurde von
den Produktvertrieben elektronisch an medizinische Fachkräfte auf
der ganzen Welt verteilt, die das Produkt verwenden. Antworten auf
die Umfrage gingen von 76 Fachkräften aus 24 Ländern ein:
Australien, Bermuda, Deutschland, Ecuador, Finnland, Griechenland,
Irland, Italien, Kanada, Kroatien, Kuwait, Malaysia, Mexiko,
Niederlande, Panama, Philippinen, Portugal, Saudi-Arabien,
Schweden, Schweiz, Singapur, Südafrika, Vereinigte Arabische
Emirate und Vereinigtes Königreich. Der DuraLock-C® Umfragebericht
wurde am 17. September 2018 fertiggestellt. Die Umfrageantworten
wurden wie folgt nach Konzentration stratifiziert:
DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 4.0 % – 26 Antworten
DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 30.0 % – 30 Antworten
Nachstehend finden sich die Ergebnisse der Umfrageantworten
gegenüber der jeweiligen erwarteten Mindestantwortrate gemäß
Definition im DuraLock-C® Umfrageprotokoll. Frage: Erwartete
Mindestantwortrate: Umfrageergebnisse: Begründung (falls die
erwartete Mindestantwortrate nicht erreicht wird) Hatten Sie
jemals Probleme beim Anschluss der Spritze am Katheter oder der
Instillation von Lösung in das Katheterlumen?: > 85 % Nein:
97.3 % Nein: n. z. Verwenden Sie DuraLock-C® zur Vorbeugung gegen
Katheter-assoziierte Thrombose durch Aufrechterhaltung der
Durchgängigkeit des Katheters?: > 90 % Ja: 88.1 % Ja: Von den
10 Befragten, die auf die Frage nicht mit „Ja“ antworteten, gaben
9 Fachkräfte dennoch an, dass das Produkt sicher und effektiv war;
1 Fachkraft beantwortete die Frage nicht. Fazit: Obwohl der Wert
von 90 % positiven Antworten nicht erreicht wurde, funktioniert
das Produkt DuraLock-C® basierend auf der allgemeinen Bewertung
von Sicherheit und Leistung wie vorgesehen. Erhöhen die Beutel mit
vorgefüllten Spritzen die Effizienz?: > 85 % Ja: 88.1 % Ja: n.
z. Verhindern die Volumenmarkierungen auf der Spritze durch genaue
Angabe des Spülvolumens eine Überfüllung?: > 85 % Ja: 94.7 %
Ja: n. z. Ermöglichen die farbkodierten Kappen eine sicherere
Abgabe des genauen Spülvolumens an die Lumen?: > 85 % Ja: 96.0
% Ja: n. z. Bekannte Komplikationen: n. z. – Identifikation der
Sicherheitsinformation: Kardiales Ereignis, Verletzung des
medizinischen Personals, Dysgeusie, Parästhesie, Blutung,
allergische Reaktion, Thrombose: n. z. Bitte bewerten Sie die
allgemeine Sicherheit und Leistung von DuraLock-C®: > 90 %
positive Antwort: 97.3 % positive Antwort: n. z.
Quelle:PMCF_DLOCK_213
Das Ziel der Studie ist die Untersuchung des antimikrobiellen
Potenzials aller Konzentrationen der DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung in vitro. Mit Unterstützung durch NAMSA
hat Medcomp Whitepaper erstellt, um die Ergebnisse der
antimikrobiellen In-vitro-Studie (PMCF_DLOCK_213,
NAMSA-Projektnummer US033993) zu kontextualisieren und ein
wissenschaftliches Narrativ zu bieten. „Antimicrobial Activity and
Safety of the Following Dialysis Catheter Locking Solutions: 4.0%
DuraLock-C®, 30.0% DuraLock-C®, 46.7% DuraLock-C® and Heparin. A
Comprehensive Evaluation“ kam zu dem Ergebnis, dass als
DuraLock-C® vertriebene tri-Natriumcitrat-Dihydrat-Lösungen die
Bildung einiger Arten von bakteriellem Biofilm in Dialysekathetern
wirksam verhindern. DuraLock-C® Lösungen von
tri-Natriumcitrat-Dihydrat in Wasser in Konzentrationen von 4.0 %,
30.0 % und 46.7 % G/V waren sehr effektiv bei der Reduktion der
Fähigkeit von Mikroorganismen zur Kolonisation und Bildung von
Biofilm bei Untersuchung in direktem Kontakt mit Kathetern in
dieser Studie. Es handelt sich um die erste Studie, die die
direkte Fähigkeit von tri-Natriumcitrat-Dihydrat zur direkten
Beeinflussung der Lebensfähigkeit von Mikroorganismen untersucht,
die die Oberfläche des Katheters kolonisiert haben. In dieser
Studie wird des Weiteren gezeigt, dass die Fähigkeit von
Mikroorganismen zur Kolonisation von Kathetern Spezies und
Kathetermaterial-spezifisch ist.
Tri-Natriumcitrat-Dihydrat-Lösungen in klinisch angewendeten
Konzentrationen sind möglicherweise von eingeschränktem Nutzen
gegen MRSA, Staphylococcus aureus, Staphylococcus epidermidis,
Enterococcus faecalis und Escherichia coli. Dahingegen waren
tri-Natriumcitrat-Dihydrat-Lösungen sehr wirksam bei der Reduktion
der Lebensfähigkeit von Pseudomonas aeruginosa und Candida
albicans.
Quelle:PMCF_DLOCK_212
Das Ziel der Studie ist die Untersuchung des antimikrobiellen
Potenzials aller Konzentrationen der DuraLock-C®
Katheterverschlusslösung in vitro. Mit Unterstützung durch NAMSA
hat Medcomp Whitepaper erstellt, um die Ergebnisse der
In-vitro-Blutkreislauf-Assays (PMCF_DLOCK_212, APS-Studien-ID
QOI001-HE29) zu kontextualisieren und ein wissenschaftliches
Narrativ zu bieten. „Evaluation of Dialysis Catheter Locking
Solutions Using Multiple Concentrations of DuraLock-C® Compared to
Heparin with an Innovative in-vitro Test Method for Antithrombotic
Activity“ wurde unter Verwendung der Ergebnisse des
In-vitro-Blutkreislauf-Assays (APS-Studien-ID QOI001-HE29)
durchgeführt und führte zu dem Ergebnis, dass alle Konzentrationen
von DuraLock-C® die erwartete Leistung bei monophasischer Wirkung
erzielten. DuraLock-C® war im Vergleich zu Kontrollen bei allen
Konzentrationen wirksam, wobei die Leistung der beiden höchsten
Konzentrationen gleich, aber besser als die der niedrigsten war.
Bei Arzneimitteln oder Präparaten mit multiphasischem Ansprechen
(wie Heparin) sind die klinischen Ergebnisse deutlich schwerer
vorherzusagen. DuraLock-C® ist eine effektive Alternative zu
Heparin als Verschlusslösung.
Quelle:PMCIR-003
Drei Prüfzentren wurden angewiesen, dreißig Patienten aufzunehmen
und spezifische Daten zu erfassen. Jedes Zentrum beobachtete die
Verwendung einer der drei Konzentrationen von DuraLock-C®. Es
wurde keine Randomisierung vorgenommen. Es gab einen
Nachbeobachtungszeitraum von 90 Tagen mit der
Katheter-assoziierten Bakteriämie⁄Fungämie (CRBSI) als primärem
Endpunkt und Katheterdurchgängigkeit und Katheterfehlfunktion als
sekundären Endpunkten. Die folgenden Rekrutierungszahlen wurden
erreicht: DuraLock-C® 4.0 %: 4 Prüfungsteilnehmer; DuraLock-C®
30.0 %: 2 Prüfungsteilnehmer. DuraLock-C® 46.7 %: 12
Prüfungsteilnehmer (11 davon begannen mit der Behandlung). Die
dokumentierten SUE waren Katheterfehlfunktion (1 Ereignis in der
4.0-%-Gruppe und 1 Ereignis in der 30.0-%-Gruppe),
Peritonealkarzinose (1 Ereignis in der 4.0-%-Gruppe) und
Parästhesie (1 Ereignis in der 30.0-%-Gruppe). Nur die Parästhesie
wurde vom Prüfer als mit DuraLock-C in Zusammenhang stehend
eingestuft. UE, die als möglicherweise mit dem Produkt in
Zusammenhang stehend beschrieben wurden, waren Katheterverschluss
(1 Ereignis in der 4.0-%-Gruppe) und Bildung eines Fibrinmantels
am Katheter (1 Ereignis in der 30.0-%-Gruppe). Aufgrund der
begrenzten Verfügbarkeit von Daten wegen fehlender vordefinierter
Rekrutierungsziele haben die Ergebnisse eine begrenzte Signifikanz
in Bezug auf die Bewertung der Sicherheit und Leistung von
DuraLock-C® 4.0 %, 30.0 % und 46.7 %.
Gesamtzusammenfassung der klinischen Sicherheit und Leistung
Die DuraLock-C® Katheterverschlusslösung erhält die
Durchgängigkeit des Hämodialysekatheters zwischen Behandlungen
nachweislich aufrecht und ermöglicht so die weitere Verwendung des
Katheters. Es liegen keine Studien vor, die einen direkten
Vergleich der verschiedenen Konzentrationen (4.0 % vs. 30.0 %) von
DuraLock-C® ermöglichen. Erfolgt die Verwendung des Produkts wie
vom Hersteller bestimmt, sind unerwünschte Ereignisse wie
Dysgeusie, Parästhesie, periorale Taubheit und Hypotonie von
kurzer Dauer und treten in bis zu 3.72 Ereignissen pro 1,000
Kathetertage auf. Eine versehentliche Überinstillation von
DuraLock-C® 30.0 % wurde mit schweren Herzrhythmusstörungen in
Verbindung gebracht.
Ergebnisparameter für DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 4.0 %
aus Datenquellen der klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen (PMCF)
| Ergebnis |
Nutzen-Risiko-Akzeptanz-kriterien |
Gewünschter Trend |
Klinische Literatur (Vorliegendes Gerät)
|
PMCF-Daten (Vorliegendes Gerät) |
| Leistung |
|
Verweildauer des Katheters (in Kathetertagen)
|
62.6 Tage1 |
85.5 Tage2
|
|
|
| Sicherheit |
|
Katheter-assoziierte Bakteriämie/Fungämie (CRBSI)
|
0,221 pro 1,000 Kathetertagen1 |
5.26 pro 1,000 Kathetertagen2
|
|
|
|
Katheter-assoziierte Venenthrombose (CAVT)
|
0,957 pro 1,000 Kathetertagen1 |
?
|
|
|
|
Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAE)
|
0.00 Ereignisse von Luftembolie pro 1,000 Kathetertagen1
|
0.00 Ereignisse von Blutungen pro 1,000 Kathetertagen1
|
0.00 Ereignisse von Hämostaseproblemen pro 1,000
Kathetertagen1
|
0.22 Ereignisse von Krämpfen pro 1,000 Kathetertagen1
|
1:PMCF_DLOCK_214. Datenquelle umfasste Daten zu 217
Zentralvenenkathetern (60.7 % Langzeit, mit Tunnel, 39.6 %
Kurzzeit, ohne Tunnel) bei 157 Patienten.
2:PMCIR-003. Datenquelle umfasste Daten zu 4
Zentralvenenkathetern (Langzeit, mit Tunnel) bei 4 Patienten.
Ergebnisparameter für DuraLock-C® Katheterverschlusslösung 30.0
% aus Datenquellen der klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen (PMCF)
| Ergebnis |
Nutzen-Risiko-Akzeptanz-kriterien |
Gewünschter Trend |
Klinische Literatur (Vorliegendes Gerät)
|
PMCF-Daten (Vorliegendes Gerät) |
| Leistung |
|
Verweildauer des Katheters (in Kathetertagen)
|
83.1 Tage1 |
152 Tage2
|
76 Tage3
|
1,204.5 Tage4
|
| Sicherheit |
|
Katheter-assoziierte Bakteriämie/Fungämie (CRBSI)
|
0,695 pro 1,000 Kathetertagen1 |
0.48 pro 1,000 Kathetertagen2
|
0.73 pro 1,000 Kathetertagen3
|
0 pro 1,000 Kathetertagen4
|
|
Katheter-assoziierte Venenthrombose (CAVT)
|
1,303 pro 1,000 Kathetertagen1 |
1.79 pro 1,000 Kathetertagen2
|
4.90 pro 1,000 Kathetertagen3
|
|
|
Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAE)
|
0.0007 Ereignisse von Luftembolie pro 1,000 Kathetertagen1
|
0.04 Ereignisse von Blutungen pro 1,000 Kathetertagen1
|
0,014 Ereignisse von Hämostaseproblemen pro 1,000
Kathetertagen1
|
0.05 Ereignisse von Krämpfen pro 1,000 Kathetertagen1
|
1:PMCF_DLOCK_214. Datenquelle umfasste Daten zu 18,162
Zentralvenenkathetern (ZVK; 36.0 % Langzeit, mit Tunnel, 64.0 %
Kurzzeit, ohne Tunnel) bei 10,689 Patienten.
2:PMCF_DLOCK_211. Ergebnisse von 27 Langzeit-ZVK aus einer
Datenquelle, die 315 ZVK umfasste (27 Langzeit, mit Tunnel, 288
Kurzzeit, ohne Tunnel).
3:PMCF_DLOCK_211. Ergebnisse von 288 Kurzzeit-ZVK aus einer
Datenquelle, die 315 ZVK umfasste (27 Langzeit, mit Tunnel, 288
Kurzzeit, ohne Tunnel).
4:PMCIR-003. Datenquelle umfasste Daten zu 2
Zentralvenenkathetern (Langzeit mit Tunnel) bei 2 Patienten.
Laufende oder geplante klinische Nachbeobachtung nach der
Markteinführung (PMCF)
| Aktivität |
Beschreibung |
Referenz |
Timeline |
|
Multizentrische Fallserie auf Patientenebene
|
Erfassen von zusätzlichen klinischen Daten zum Produkt
|
PMCF_DLOCK_231 |
Q4 2025 |
|
Sichtung der Literatur zum Stand der Technik
|
Identifikation von Risiken und Trends bei der Verwendung von
Katheterschleusenlösungen
|
SAP-DuraLock |
Q2 2026 |
|
Sichtung der Literatur zu klinischer Evidenz
|
Identifikation von Risiken und Trends bei der Verwendung des
Produkts
|
LRP-DuraLock |
Q2 2026 |
|
Sichtung der globalen Versuchsdatenbank
|
Identifikation laufender klinischer Studien mit DuraLock-C®
|
N/A |
Q2 2026 |
Im Rahmen der PMCF-Aktivitäten wurden keine neuen Risiken,
Komplikationen oder unerwarteten Produktfehler ermittelt.
6. Mögliche therapeutische Alternativen
Folgende Richtlinien für die klinische Praxis wurden verwendet, um
die nachstehenden Behandlungsempfehlungen zu unterstützen: •
Richtlinie zur klinischen Praxis für den Gefäßzugang der KDOQI
(KDOQI 2019) • Diagnose und Behandlung von CRBSI: Klinische
Richtlinien der spanischen Gesellschaft für klinische
Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (SEIMC) und der spanischen
Gesellschaft für Intensivmedizin und Koronarabteilungen (SEMICYUC)
(Chaves 2018) • Richtlinien zur Vorbeugung gegen intravaskuläre
CRI (O’Grady 2011)
| Therapie |
Vorteile |
Nachteile |
Hauptrisiken |
| tri-Natriumcitrat |
Biofilm reduzierend, gerinnungshemmend, antithrombotische
Eigenschaften
|
Vorübergehende Nebenwirkungen Systemische Injektion kann zu
Hypokalzämie und/oder Herzarrhythmien führen
|
|
| Heparin |
Günstig, einfach verfügbar |
Systemische Antikoagulation, Heparin-induzierte
Thrombozytopenie, keine antimikrobielle Wirkung
|
|
| Antibiotika |
Verringerung der CRBSI-Rate |
Zahlreiche arzneimittelresistente Bakterien
|
|
| Ethanol |
Theoretisch antiseptisch |
Kein Unterschied bei CRBSI-Rate ggü. Placebo, Probleme bei
Biokompatibilität mit Kathetermaterial
|
|
| Taurolidin |
Verringerung der CRBSI-Rate ggü. Citrat 4 % bei
Hämodialysepatienten, Verringerte Anwendung von
rekombinantem gewebespezifischem Plasminogenaktivator
(r-TPA)
|
Unterschiedliche Assoziationen (Heparin, Citrat, Urokinase)
mit unterschiedlichen Eigenschaften, teuer
|
|
| Natriumbicarbonat |
Potenziell gutes Sicherheitsprofil and günstige Vorteile
hinsichtlich antithrombotischer und antimikrobieller
Eigenschaften
|
Heparin gegenüber unterlegen und mit einer hohen Rate
Katheter-assoziierter Thrombose verbunden
|
|
7. Vorgeschlagenes Profil und Schulungen für Benutzer
Zur Verwendung durch einen qualifizierten, approbierten Arzt oder
qualifiziertes medizinisches Personal unter Anleitung eines
Arztes.
8. Verweis auf etwaige harmonisierte Normen und gemeinsamen
Spezifikationen (Common Specifications, CS), die angewendet werden
| Harmonisierte Normen oder CS |
Revision |
Titel oder Beschreibung |
Grad der Konformität |
| EN ISO 14971 |
2019 + A11: 2021 |
Medizinprodukte. Anwendung des Risikomanagements auf
Medizinprodukte
|
Vollständig |
| EN 1041 |
2008 + A1: 2013 |
Bereitstellung von Informationen durch den Hersteller von
Medizinprodukten
|
Vollständig |
| EN ISO 11607-1 |
2020 |
Verpackungen für in der Endverpackung zu sterilisierende
Medizinprodukte. Anforderungen an Materialien,
Sterilbarrieresysteme und Verpackungssysteme
|
Vollständig |
| EN ISO 11607-2 |
2020 |
Verpackungen für in der Endverpackung zu sterilisierende
Medizinprodukte. Validierungsanforderungen an Prozesse der
Formgebung, Siegelung und des Zusammenstellens
|
Vollständig |
| EN 62366-1 |
2015 + A1: 2020 |
Medizinprodukte – Teil 1: Anwendung der
Gebrauchstauglichkeit auf Medizinprodukte
|
Vollständig |
| MEDDEV 2.7.1 |
Rev. 4; Juni 2016 |
Guidelines on Medical Device: Clinical Evaluation: A Guide
for Manufacturers and Notified Bodies Under Directives
93/42/EEC and 90/385/EEC
|
Vollständig |
| EN ISO 10993-1 |
2020 |
Biologische Beurteilung von Medizinprodukten – Teil 1:
Beurteilung und Prüfungen im Rahmen eines
Risikomanagementsystems
|
Vollständig |
| USP-791 |
2012 |
pH-Testmethode |
Vollständig |
| USP-85 |
2011 |
Pyrogene und Endotoxine |
Vollständig |
| Ph. Eur. 2.6.14 |
01/2010 Wiederveröffentlichung 01/2014
|
Bakterieller Endotoxintest |
Vollständig |
| Ph. Eur. 5.1.10 |
01/2010 Wiederveröffentlichung 01/2014
|
Bakterieller Endotoxintest |
Vollständig |
| EN ISO 11137-2 |
2015 |
Sterilisation von Produkten für die Gesundheitsfürsorge –
Strahlen – Teil 2: Festlegung der Sterilisationsdosis (ISO
11137-2:2013)
|
Vollständig |
| ISO 14644-1 |
2015 |
Reinräume und zugehörige Reinraumbereiche – Teil 1:
Klassifizierung der Luftreinheit anhand der
Partikelkonzentration
|
Vollständig |
| ISO 14644-2 |
2015 |
Reinräume und zugehörige Reinraumbereiche – Teil 2:
Überwachung zum Nachweis der Reinraumleistung bezüglich
Luftreinheit anhand der Partikelkonzentration (ISO
14644-2:2015)
|
Vollständig |
| EN 556-1 |
2001/AC |
2006:Sterilisation von Medizinprodukten – Anforderungen an
Medizinprodukte, die als „STERIL“ gekennzeichnet werden –
Teil 1: Anforderungen an Medizinprodukte, die in der
Endverpackung sterilisiert wurden
|
Vollständig |
| ISO 594-2 |
2. Ausgabe, 1998 (Abweichungsanalyse für EN ISO 80369-7
|
2017, DuraLock-C EN ISO 80369-7: 2017
Übergangsplan):Kegelverbindungen mit einem 6 % (Luer) Kegel
für Spritzen, Kanülen und bestimmte andere medizinische
Geräte
|
Vollständig |
| EN ISO 7886-1 |
2018 |
Sterile Einmalspritzen für medizinische Zwecke – Teil 1:
Spritzen zum manuellen Gebrauch
|
Vollständig |
| MEDDEV 2.1/5 |
Juni 1998 |
Guidance Document – Medical devices with a measuring
function
|
Vollständig |
| EN ISO 15223-1 |
2021 |
Medizinprodukte – Bei Aufschriften von Medizinprodukten zu
verwendende Symbole, Kennzeichnung und zu liefernde
Informationen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
|
Vollständig |
| EN ISO 13485 |
2016 + A11: 2021 |
Medizinprodukte – Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen
für regulatorische Zwecke
|
Vollständig |
| Verordnung (EU) 2017/745 |
2017 |
Verordnung (EU) 2017/745 des Europäischen Parlaments und des
Rates
|
Vollständig |
| MDCG 2020‑7 |
2020 |
Post-market clinical follow-up (PMCF) Plan Template A guide
for manufacturers and notified bodies
|
Vollständig |
| MDCG 2020‑8 |
2020 |
Post-market clinical follow-up (PMCF) Evaluation Report
Template A guide for manufacturers and notified bodies
|
Vollständig |
| MDCG 2019-9 |
2022 |
Kurzbericht über Sicherheit und klinische Leistung
|
Vollständig |
| MDCG 2020-6 |
2020 |
Clinical evidence needed for medical devices previously CE
marked under Directives 93/42/EEC or 90/385/EEC
|
Vollständig |
| EN ISO 14155 |
2020 |
Klinische Prüfung von Medizinprodukten an Menschen – Gute
klinische Praxis
|
Vollständig |
| MEDDEV 2.12/2 |
Rev. 2 |
GUIDELINES ON MEDICAL DEVICES POST MARKET CLINICAL FOLLOW-UP
STUDIES A GUIDE FOR MANUFACTURERS AND NOTIFIED BODIES
|
Vollständig |
Versionsverlauf
| Revision |
Datum |
CR# |
Autor |
Beschreibung der Änderungen |
Validiert |
| 1 |
07. Juni 2021 |
26258 |
GM |
Implementierung des SSCP |
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 2 |
16. Dezember 2021 |
26669 |
GM |
Abschnitte 4, 5, 6 mit aktuellen Statistiken aktualisiert
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 3 |
22. August 2022 |
27204 |
GM |
Aktualisierung gemäß 3556675 – Klinische Überprüfung –
Medical Comp – MDR 734736
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 4 |
7. März 2023 |
27870 |
GM |
Aktualisierung der Vorlage QA-CL-200-1 Version 3.00;
Angleichung des Inhalts an die 4%ige DuraLock-C
Konfiguration
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 5 |
7. März 2023 |
27871 |
GM |
Zugabe höherer Konzentrationen von DuraLock-C (30.0 % und
46.7 %) und begleitende klinische Nachweise (z. B.
Zusammenfassung der veröffentlichten Literatur,
PMCF_DLOCK_211)
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 6 |
14. August 2023 |
28369 |
GM |
Regelmäßige Aktualisierung in Übereinstimmung mit CER-001
Rev. E
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 7 |
24. Oktober 2023 |
28578 |
GM |
Aktualisierung gemäß MEB-Überprüfung und CER-001 Rev E.1
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 8 |
03. Juni 2024 |
29130 |
GM |
Aktualisierung gemäß MEB-Überprüfung und CER-001 Rev. F;
DuraLock-C® 46.7 % wurde eingestellt
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 9 |
23. Juli 2024 |
29262 |
GM |
Aktualisierung gemäß MEB-Überprüfung |
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 10 |
29. August 2024 |
29342 |
GM |
Aufnahme der PMCIR-003-Ergebnisse |
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|
| 11 |
15. Juli 2025 |
25-0016 |
GM |
Regelmäßige Aktualisierung in Übereinstimmung mit CER-001
Rev. G
|
Nein, diese Version wurde nicht von der benannten Stelle
validiert, da es sich um ein implantierbares Gerät der
Klasse IIa oder IIb handelt
|