3. Gerätebeschreibung
Gerätename: Dignity®
Beschreibung des Geräts Die für Druckinjektion
geeignete Dignity®-Ports sind implantierbare Venenzugangsgeräte. Der
Port-Zugang erfolgt durch perkutane Einführung einer Nadel mit
Huber-Schliff. Der für Druckinjektion geeignete Dignity®-Port besteht
aus zwei Hauptkomponenten: einem Injektions-Port mit
selbstschließendem Septum aus Silikon und einem röntgendichten
Katheter. Für Druckinjektion geeignete Dignity®-Ports lassen sich
subkutan durch Ertasten der Oberseite des Septums und des oberen
Randes des Port- Gehäuses identifizieren. Für Druckinjektion geeignete
Dignity®-Ports sind durch die Buchstaben „CT“ auf dem Röntgenbild
erkennbar. Die Größen umfassen Dignity® Mini Profile, Dignity®
Mittelgroß und Dignity® Low Profile. Die Druckinjektion erfolgt
ausschließlich mit einer Druckinjektionsnadel. Für die Druckinjektion
des Kontrastmittels beträgt die empfohlene Injektionsgeschwindigkeit 5
ml/s mit einer 19-G- oder 20-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Die empfohlene maximale Injektionsgeschwindigkeit beträgt 22 ml/s mit
einer 22-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Gerätename: Jet Port
Beschreibung des Geräts Jet Port Die für
Druckinjektion geeignete Jet-Port-Ports sind implantierbare
Venenzugangsgeräte. Der Port-Zugang erfolgt durch perkutane Einführung
einer Nadel mit Huber-Schliff. Der für Druckinjektion geeignete
Jet-Port-Port besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Injektions-Port
mit selbstschließendem Septum aus Silikon und einem röntgendichten
Katheter. Für Druckinjektion geeignete Jet-Port-Ports lassen sich
subkutan durch Ertasten der Oberseite des Septums und des oberen
Randes des Port- Gehäuses identifizieren. Für Druckinjektion geeignete
Jet-Port-Ports sind durch die Buchstaben „CT“ auf dem Röntgenbild
erkennbar. Zu den Größen gehören Jet Port Mini Profile, Jet Port
Mittelgroß und Jet Port Low Profile. Die Druckinjektion erfolgt
ausschließlich mit einer Druckinjektionsnadel. Für die Druckinjektion
des Kontrastmittels beträgt die empfohlene Injektionsgeschwindigkeit 5
ml/s mit einer 19-G- oder 20-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Die empfohlene maximale Injektionsgeschwindigkeit beträgt 22 ml/s mit
einer 22-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Gerätename: Pro-Fuse®
Beschreibung des Geräts Die für Druckinjektion
geeignete Pro-Fuse®-Ports sind implantierbare Venenzugangsgeräte. Der
Port-Zugang erfolgt durch perkutane Einführung einer Nadel mit
Huber-Schliff. Der für Druckinjektion geeignete Pro-Fuse®-Port besteht
aus zwei Hauptkomponenten: einem Injektions-Port mit
selbstschließendem Septum aus Silikon und einem röntgendichten
Katheter. Für Druckinjektion geeignete Pro-Fuse®-Ports lassen sich
subkutan durch Ertasten der Oberseite des Septums und des oberen
Randes des Port- Gehäuses identifizieren. Für Druckinjektion geeignete
Pro-Fuse®-Ports sind durch die Buchstaben „CT“ auf dem Röntgenbild
erkennbar. Die Größen umfassen Pro-Fuse® & Pro-Fuse® Low Profile.
Die Druckinjektion erfolgt ausschließlich mit einer
Druckinjektionsnadel. Für die Druckinjektion des Kontrastmittels
beträgt die empfohlene Injektionsgeschwindigkeit 5 ml/s mit einer
19-G- oder 20-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff. Die empfohlene
maximale Injektionsgeschwindigkeit beträgt 22 ml/s mit einer
22-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Gerätename: Jet-Fuse
Beschreibung des Geräts Jet-Fuse Die für
Druckinjektion geeignete Jet-Fuse-Ports sind implantierbare
Venenzugangsgeräte. Der Port-Zugang erfolgt durch perkutane Einführung
einer Nadel mit Huber-Schliff. Der für Druckinjektion geeignete
Jet-Fuse-Port besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Injektions-Port
mit selbstschließendem Septum aus Silikon und einem röntgendichten
Katheter. Für Druckinjektion geeignete Jet-Fuse-Ports lassen sich
subkutan durch Ertasten der Oberseite des Septums und des oberen
Randes des Port- Gehäuses identifizieren. Für Druckinjektion geeignete
Jet-Fuse-Ports sind durch die Buchstaben „CT“ auf dem Röntgenbild
erkennbar. Zu den Größen gehören Jet-Fuse und Jet-Fuse Low Profile.
Die Druckinjektion erfolgt ausschließlich mit einer
Druckinjektionsnadel. Für die Druckinjektion des Kontrastmittels
beträgt die empfohlene Injektionsgeschwindigkeit 5 ml/s mit einer
19-G- oder 20-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff. Die empfohlene
maximale Injektionsgeschwindigkeit beträgt 22 ml/s mit einer
22-G-Druckinjektionsnadel mit Huber-Schliff.
Materialien/Substanzen, die mit Patientengewebe in Kontakt
kommen
Die Prozentbereiche in der folgenden Tabelle basieren auf dem Gewicht
der zusammengebauten, für Druckinjektion geeigneten 5F (5,52 g) und
9,6F (6,44 g) Dignity-Ports.
Dignity®-Ports
| Material |
% Gewicht (w/w) |
| Polysulfon |
30,17–53,18 |
| Silikon |
10,39–59,21 |
| Polyurethan |
0,75–41,32 |
| Bariumsulfat |
6,42–11,72 |
| Titan |
1,76–2,98 |
| Polycarbonat |
0,04–1,96 |
Die Prozentbereiche in der folgenden Tabelle basieren auf dem Gewicht
der zusammengebauten, für Druckinjektion geeigneten 5F (5,32 g) und
9,6F (14,22 g) Pro-Fuse-Ports.
Pro-Fuse®-Ports
| Material |
% Gewicht (w/w) |
| Polysulfon |
28,16–39,92 |
| Silikon |
11,1–65,05 |
| Polyurethan |
0,02–40,7 |
| Bariumsulfat |
5,5–11,48 |
| Titan |
1,51–2,54 |
| Polycarbonat |
0,76–2,03 |
Hinweis:Zubehör aus Edelstahl kann bis zu 0,4 Gewichtsprozent des
CMR-Stoffs Kobalt enthalten.
Hinweis:Gemäß der Gebrauchsanweisung ist das Gerät bei Patienten mit
bekannten oder vermuteten Allergien gegen die oben genannten
Materialien kontraindiziert.
Informationen zu Arzneimitteln im Gerät Nicht
zutreffend
Wie das Gerät seine beabsichtigte Wirkungsweise erreicht
Das betreffende Gerät kann durch eine perkutane oder chirurgische
Schnitttechnik eingeführt werden. Das Einführen des Katheters muss
unter aseptischen Techniken in einem sterilen Bereich, vorzugsweise in
einem Operationssaal, erfolgen. Sobald die Stelle, an der sich der
Port befindet, nach der Implantation ausreichend verheilt ist, erfolgt
der Zugang zum Port durch perkutane Nadeleinführung mit einer
nicht-stanzenden Nadel. Die Druckinjektion erfolgt ausschließlich mit
einer Druckinjektionsnadel. Die betreffenden Geräte bestehen aus zwei
Hauptkomponenten: einem Injektions-Port mit selbstschließendem Septum
aus Silikon und einem röntgendichten Katheter. Implantierbare Ports
lassen sich subkutan durch Ertasten der Oberseite des Septums und des
oberen Randes des Port-Gehäuses identifizieren. Für Druckinjektion
geeignete Ports sind durch die Buchstaben „CT“ auf dem Röntgenbild
erkennbar.
Informationen zur Sterilisation Der Inhalt ist bei
ungeöffneter und unbeschädigter Verpackung steril und nicht pyrogen.
Sterilisiert mit Ethylenoxid.
Vorherige Generationen/Varianten
| Name der vorherigen Generation |
Unterschiede zum aktuellen Gerät |
| Name der vorherigen Generation |
Nicht zutreffend |
| Unterschiede zum aktuellen Gerät |
Nicht zutreffend |
Zubehör, das zur Verwendung in Kombination mit dem Gerät vorgesehen
ist
| Name des Zubehörs |
Beschreibung des Zubehörs |
| 30330-018 |
0,47 mm x 45 cm (0,018) Führungsdraht mit gerader, flexibler
Spitze
|
| 30718 |
0,72 mm x 25 mm RW (22GA) Huber-Nadel – rechtwinklig
|
| 30717 |
0,72 mm x 25 mm RW (22GA) Huber-Nadel – gerade
|
| 3086M |
0,90 mm x 70 cm (0,035) Führungsdraht mit flexibler J-Spitze (R
3 mm)
|
| 30205-210 |
0,9 mm Außendurchmesser x 0,5 mm Innendurchmesser x 70 mm (21GA)
Nadel mit Echospitze
|
| 10472-050 |
1,0 mm Innendurchmesser x 9,4 cm (5F) (Außendurchmesser)
Koaxial-Dilatator-Baugruppe
|
| 30394-018 |
1,24 mm x 19 mm TW (18GA) Nadel mit stumpfer Spitze
|
| 30205-180 |
1,3 mm Außendurchmesser x 1,0 mm Innendurchmesser x 70 mm (18GA)
Nadel mit Echospitze
|
| 30394-017 |
1,47 mm x 19 mm TW (17GA) Nadel mit stumpfer Spitze
|
| 10526-10-055 |
1,7 mm Innendurchmesser x 10 cm (5,5F) Abziehbare Einführung
|
| 30394-015 |
1,80 mm x 19 mm TW (15GA) Nadel mit stumpfer Spitze
|
| 10700-10-055 |
1,8 mm Innendurchmesser x 10 cm (5,5F) Abziehbare Einführung
|
| 10680-070-15-2 |
2,3 mm Innendurchmesser x 14 cm (7F) Abziehbare Einführhilfe mit
Ventil
|
| 10694-070-15-2 |
2,3 mm Innendurchmesser x 14 cm (7F) Abziehbare Einführhilfe mit
Ventil
|
| 10680-090-15-2 |
3,0 mm Innendurchmesser x 14 cm (9F) Abziehbare Einführhilfe mit
Ventil
|
| 10694-090-15-2 |
3,0 mm Innendurchmesser x 14 cm (9F) Abziehbare Einführhilfe mit
Ventil
|
| 10680-100-15-2 |
3,3 mm Innendurchmesser x 14 cm (10F) Abziehbare Einführhilfe
mit Ventil
|
| 5104 |
Advancer |
| 30479 |
Skalpell |
| 3073 |
Spritze |
| 30409-6 |
Tunnelhilfe |
| 30375 |
Tunnelhilfe |
| 30579-800 |
Tunnelhilfe |
| 30391 |
Venenhaken |
Andere Geräte oder Produkte, die zur Verwendung in Kombination mit
dem Gerät vorgesehen sind:
| Name des Geräts oder Produkts |
Beschreibung des Geräts oder Produkts |
| N/A |
N/A |
5. Zusammenfassung der klinischen Bewertung und der klinischen
Weiterverfolgung nach dem Inverkehrbringen (PMCF)
Zusammenfassung der klinischen Daten zum betreffenden Gerät
Spezifische Fallnummern (gemischte Kohortenfallnummern), die zur
Bewertung der klinischen Leistung ermittelt und verwendet werden
| Produktfamilie |
Klinische Literatur |
PMCF Daten |
Gesamt |
Antworten der Benutzerumfrage |
| Dignity® |
444 (& 4.781 gemischte Kohortenfälle) |
141 |
585 (& 4.781 gemischte Kohortenfälle) |
22 |
| Pro-Fuse® |
209 |
54 |
263 |
5 |
Die klinische Leistung wurde anhand von Parametern gemessen, darunter
unter anderem Verweildauer, Kathetereinführergebnisse und Häufigkeit
unerwünschter Ereignisse. Kritische klinische Parameter, die aus
diesen Studien extrahiert wurden, entsprachen den Standards, die in
den Leitlinien für den Stand der Technik festgelegt sind. Bei keiner
der klinischen Aktivitäten wurden unvorhergesehene unerwünschte
Ereignisse oder andere häufige unerwünschte Ereignisse festgestellt.
Die Überlebensfähigkeit eines bestimmten Implantats ist ein
multifaktorielles Ereignis, das von zahlreichen Faktoren abhängt,
darunter: die Grenzen des Implantats, die chirurgische Technik, der
Schwierigkeitsgrad des chirurgischen Eingriffs, die Gesundheit des
Patienten, das Aktivitätsniveau des Patienten, die Krankengeschichte
des Patienten und andere Faktoren. Im Fall des für Druckinjektion
geeigneten Dignity®-Ports hatten 33 Geräte eine 140,42 Tage [95 % KI:
106,62–174,23 Tage] lange Anwendungsdauer, die bisher im klinischen
Einsatz festgestellt wurde. Im Fall des für Druckinjektion geeigneten
Pro-Fuse®_Ports hatten 18 Geräte eine 135,28 Tage [95% KI:
83,34–187,22 Tage] lange Anwendungsdauer, die bisher im klinischen
Einsatz festgestellt wurde. Basierend auf diesen Informationen hat der
für die Druckinjektion geeignete Port Dignity®/Jet
Port/Pro-Fuse®/Jet-Fuse eine Lebensdauer von 12 Monaten; Allerdings
sollte der Beschluss, den Katheter zu entfernen und/oder zu ersetzen,
auf der klinischen Leistung und dem klinischen Bedarf basieren und
nicht auf einem vorgegebenen Zeitpunkt.
Zusammenfassung der klinischen Daten zum entsprechenden Gerät (falls
zutreffend)
Klinische Beweise aus veröffentlichter Literatur und PMCF-Aktivitäten
wurden speziell für bekannte und unbekannte Varianten des betreffenden
Geräts generiert. Die Äquivalenzbegründung im aktualisierten
klinischen Bewertungsbericht wird zeigen, dass die für diese Varianten
verfügbaren klinischen Beweise repräsentativ für die Palette der
Gerätevarianten in der Gerätefamilie sind. Es gibt keine klinischen
oder biologischen Unterschiede zwischen Varianten innerhalb der
betreffenden Gerätefamilie und die möglichen Auswirkungen der
technischen Unterschiede werden im aktualisierten klinischen
Bewertungsbericht erläutert.
Zusammenfassung der klinischen Daten aus Untersuchungen vor dem
Inverkehrbringen (falls zutreffend)
Für die klinische Bewertung des Geräts wurden keine klinischen
Untersuchungen vor dem Inverkehrbringen herangezogen.
Zusammenfassung klinischer Daten aus anderen Quellen:
Quelle:Zusammenfassung der veröffentlichten Literatur
Bei der Suche nach klinischer Literatur wurden fünfzehn
veröffentlichte Literaturartikel gefunden, die 209 spezifische Fälle
der Pro-Fuse®-Gerätefamilie, 444 spezifische Fälle der
Dignity®-Gerätefamilie und weitere 4.781 Fälle einer gemischten
Kohorte einschließlich der Dignity®-Gerätefamilie repräsentieren. Die
Artikel umfassten eine randomisierte kontrollierte Studie (Chen et
al., 2022), prospektive Studien (Fonseca et al., 2016, Son et al.,
2020), retrospektive Studien (Annetta et al., 2021, Bertoglio et al.,
2022, Chou et al., 2019, Li et al., 2022, Pike et al., 2021, Salawu et
al., 2022, Tumay et al., 2021, Yang et al., 2018, Yun et al., 2021,
Zhang et al., 2018), eine technische Studie (Wu et al.) und eine
Verfahrenserklärung (Kim et al.). Bibliographie: Annetta MG, Ostroff
M, Marche B, et al. Chest-to-arm tunneling: A novel technique for
medium/long term venous access devices. J Vasc Access. 2021 Bertoglio
S, Annetta MG, Brescia F, et al. A multicenter retrospective study on
4480 implanted PICC-ports: A GAVeCeLT project. J Vasc Access. 2022
Chen, Y. B., Bao, H. S., Hu, T. T., He, Z., Wen, B., Liu, F. T. &
Wu, J. N. (2022). Comparison of comfort and complications of
Implantable Venous Access Port (IVAP) with ultrasound guided Internal
Jugular Vein (IJV) and Axillary Vein/Subclavian Vein (AxV/SCV)
puncture in breast cancer patients: a randomized controlled study. BMC
cancer, 22(1), 1-9. Chou, P. L., Fu, J. Y., Cheng, C. H., Chu, Y., Wu,
C. F., Ko, P. J., Wu, C. Y. (2019). Current port maintenance
strategies are insufficient: View based on actual presentations of
implanted ports. Medicine (Baltimore), 98(44).
doi:10.1097/md.0000000000017757 Fonseca, I. Y. I., Krutman, M.,
Nishinari, K., Yazbek, G., Teivelis, M. P., Bomfim, G. A. Z.,
Wolosker, N. (2016). Brachial insertion of fully implantable venous
catheters for chemotherapy: complications and quality of life
assessment in 35 patients. Einstein (Sao Paulo), 14(4), 473-479.
doi:10.1590/s1679-45082016ao3606 Kim, S. H., Choi, B. G., Oh, J. S.,
Chun, H. J., & Lee, H. G. (2018). Para-Axial Central Venous Stent
Placement in Patients with Malignant Central Venous Obstruction with a
Venous Port. Journal of Vascular and Interventional Radiology, 29(11),
1567-1570. Li Y, Guo J, Zhang Y, Kong J. Complications from
port-a-cath system implantation in adults with malignant tumors: A
10-year single-center retrospective study. Journal of Interventional
Medicine. 2022;5(1):15-22. Pike S, Tan K, Burbridge B. Complications
Associated With Totally Implanted Venous Access Devices in the Arm
Versus the Chest: A Short-Term Retrospective Study. Can Assoc Radiol
J. 2021 Salawu, K., Arowojolu, O., Afolaranmi, O., Jimoh, M., Nworgu,
C. and Falase, B., 2022. Totally implantable venous access ports and
associated complications in sub-Saharan Africa: a single-centre
retrospective analysis. ecancermedicalscience, 16. Son, R. S., Song,
Y. G., Jo, J., Park, B.-H., Jung, G.-s., & Yun, J. H. (2020).
Power contrast injections through a totally implantable venous power
port: A retrospective multicenter study. Phlebology, 35(4), 268-272.
Tumay LV, Guner OS. Availability of totally implantable venous access
devices in cancer patients is high in the long term: a seven-year
follow-up study. Support Care Cancer. 2021;29(7):3531-8. Wu, C. Y.,
Fu, J. Y., Wu, C. F., Cheng, C. H., Liu, Y. T., Ko, P. J., Chu, Y.
(2018). Initial experiences with a new design for a preattached
intravenous port device. Journal of Biomedical Materials Research Part
B: Applied Biomaterials, 106(3), 1017-1027. Yang, S.-S., & Ahn, M.
S. (2018). A comparison between upper arm and chest for optimal site
of totally implanted venous access ports in patients with female
breast cancer. Annals of vascular surgery, 50, 128-134. Yun W, Yang S.
Comparison of peripherally inserted central catheters and totally
implanted venous access devices as chemotherapy delivery routes in
oncology patients: A retrospective cohort study. Science Progress.
2021;104(2):003685042110118. Zhang, S., Kobayashi, K., Faridnia, M.,
Skummer, P., Zhang, D., & Karmel, M. I. (2018). Clinical
predictors of port infections in adult patients with hematologic
malignancies. Journal of Vascular and Interventional Radiology, 29(8),
1148-1155.
Quelle:Dr. Trerotola Datenbericht
Der Datensatz wurde von Scott O. bereitgestellt. Trerotola, MD, ein
interventioneller Radiologe am Krankenhaus der University of
Pennsylvania. Dr. Trerotola ist außerdem Stanley Baum-Professor für
Radiologie, Professor für Radiologie in der Chirurgie,
stellvertretender Vorsitzender für Qualität, Radiologie,
stellvertretender Vorsitzender und Leiter der interventionellen
Radiologie und Direktor des Penn HHT Center of Excellence an der
Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania. Der
Datensatz ist fortlaufend, umfassend und umfasst Katheterplatzierungen
durch behandelnde und betreuende Ärzte der interventionellen
Radiologie sowie durch Assistenzärzte unter Aufsicht der behandelnden
Ärzte. 100 Dignity Port®-Fälle, alle als mittelgroße 8F Dignity®-Ports
identifiziert wurden gesammelt. Es wurde bestätigt, dass die folgenden
Messwerte für die Sicherheit und Leistung der Medcomp-Dignity®-Geräte
dem Stand der Technik entsprechen, der in der Literatur veröffentlicht
wurde:
Verweildauer – 380,2 Tage (95% KI: 308-452,4)
Verfahrensergebnisse – 100 %
Port-/Katheter-Trennung – 1 % (95 % KI: 0 %−3 %)
Katheterassoziierter Venenthrombus – 0,03 pro 1.000 Kathetertage
Katheterbedingte Blutstrominfektion – 0,39 pro 1.000 Kathetertage
Komplikationen im Zusammenhang mit der Druckeinspritzung – Es wurden
keine Ereignisse gemeldet
Quelle:PMCF_Infusion_211
Die Umfrage zur Datenerhebung zu Infusionsproduktlinien zielte darauf
ab, Informationen zu Sicherheits- und Leistungsergebnissen für alle
Varianten von Medcomp-Infusionsports, PICCs, Midlines und CVCs zu
bewerten. Es wurden 70 Umfrageantworten aus 17 Ländern gesammelt, die
471 Gerätefälle repräsentieren. Es wurden 41 Dignity®-Port- und 54
Pro-Fuse®-Fälle gesammelt, darunter mehrere Varianten von Geräten in
verschiedenen Größen (5F, 6,6F, 8F und 9,6F) und Port-Konfigurationen
(Dignity® Mini, Dignity® Low Profile, Dignity® Mittelgroß,
Pro-Fuse®-Standard). Es wurde bestätigt, dass die folgenden Messwerte
für die Sicherheit und Leistung der Medcomp-Port- Geräte dem Stand der
Technik entsprechen, der in der Literatur veröffentlicht wurde:
Dignity®-Port:
Verweildauer – 140,42 Tage (95 % KI: 106,62–174,23)
Verfahrensergebnisse – 100 %
Port-/Katheter-Trennung – Keine Ereignisse gemeldet
Katheterassoziierter Venenthrombus – 0,43 pro 1.000 Kathetertage (95 %
KI: 0–1,03)
Katheterbedingte Blutstrominfektion – Keine Ereignisse gemeldet
Komplikationen im Zusammenhang mit der Druckeinspritzung – Es wurden
keine Ereignisse gemeldet Pro-Fuse®-Port:
Verweildauer – 135,28 Tage (95 % KI: 83,34–187,22)
Verfahrensergebnisse – 100 %
Port-/Katheter-Trennung – Keine Ereignisse gemeldet
Katheterassoziierter Venenthrombus – Keine Ereignisse gemeldet
Katheterbedingte Blutstrominfektion – Keine Ereignisse gemeldet
Komplikationen im Zusammenhang mit der Druckeinspritzung – Es wurden
keine Ereignisse gemeldet Die im Datensatz enthaltenen Varianten
werden unten angezeigt Variante n Französische Größe(n) Dignity Port
Mini 9 5F, 6,6F, 8F Dignity Port Low Profile 25 6,6F, 8F Mittelgroßer
Dignity-Port 7 8F, 9,6F Pro-Fuse Port Standard 54 8F, 9,6F
Quelle:PMCF_Medcomp_211
Die Medcomp-Benutzerumfrage sammelte Antworten von medizinischem
Personal, das mit zahlreichen Medcomp-Produktangeboten vertraut ist.
24 Befragte antworteten, dass sie oder ihre Einrichtung implantierbare
Medcomp-Ports verwendet hätten, wobei 22 dieser Befragten das
Dignity®-Gerät verwendeten und 5 der Befragten verwenden das
Pro-Fuse®-Gerät. Bei den Kurzzeit-Hämodialysekathetern gab es keine
Unterschiede in der durchschnittlichen Meinung der Anwender über die
Leistungs- und Sicherheitsergebnisse nach dem Stand der Technik oder
zwischen den Gerätetypen in Bezug auf die Sicherheit oder Leistung.
Die folgenden Datenpunkte wurden von Benutzern der implantierbaren
Medcomp-Ports gesammelt (n=24):
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Katheter funktionieren wie
vorgesehen – 4,7/5
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Die Verpackung ermöglicht
eine aseptische Präsentation – 4,7/5
(Mittlere Antwort auf der Likert-Skala) Nutzen überwiegt das Risiko -
4,8/5 (n=23)
Verweildauer (n=22) – 543 Tage (95 % KI: 199–887) Die folgenden
Datenpunkte wurden von Benutzern der Medcomp-Dignity®-Ports gesammelt
(n=22):
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Katheter funktionieren wie
vorgesehen – 4,7/5
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Die Verpackung ermöglicht
eine aseptische Präsentation – 4,7/5
(Mittlere Antwort auf der Likert-Skala) Nutzen überwiegt das Risiko -
4,8/5 (n=21)
Verweildauer (n=20) – 578 Tage (95 % KI: 201–954) Die folgenden
Datenpunkte wurden von Benutzern von Medcomp-Pro-Fuse®-Ports (n=5)
gesammelt:
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Katheter funktionieren wie
vorgesehen – 5/5
(Mittlere Reaktion auf der Likert-Skala) Die Verpackung ermöglicht
eine aseptische Präsentation - 5/5
(Mittlere Antwort auf der Likert-Skala) Der Nutzen überwiegt das
Risiko – 5/5
Verweildauer (n=5) – 224,1 Tage (95% KI: 46,5–401,7) Die folgenden
Komplikationen wurden für Dignity® und Pro-Fuse®-Geräte gemeldet:
Infektion (1 von 100 Fällen)
Standortinfektion (1 von 100 Fällen)
Fibrinscheide (1 von 100 Fällen)
Fehlstellung (Keine Kommentare zur Häufigkeit)
Port umgedreht (Keine Kommentare zur Häufigkeit)
Abgelöster Katheter (Keine Kommentare zur Häufigkeit)
Gesamtzusammenfassung der klinischen Sicherheit und Leistung
Bei der Durchsicht der Daten aus allen Quellen kann man zu dem Schluss
kommen, dass die Vorteile des betreffenden Geräts, das den Zugang zum
zentralen Venensystem bei Patienten erleichtert, bei denen andere
Therapien nach Einschätzung des Arztes nicht indiziert oder
wünschenswert sind, die Gesamt- und Einzelrisiken bei
bestimmungsgemäßer Verwendung des Gerätes überwiegen. Nach
Stellungnahme des Herstellers und des klinischen Gutachters reichen
sowohl abgeschlossene als auch laufende Aktivitäten aus, um die
Sicherheit, Wirksamkeit und das akzeptable Nutzen-Risiko-Profil der
betreffenden Produkte zu unterstützen.
Dignity®-Ergebnisparameter über Datenquellen hinweg
| Ergebnis |
Nutzen-Risiko-Akzeptanz-kriterien |
Gewünschter Trend |
Klinische Literatur (Vorliegendes Gerät) |
PMCF-Daten (Vorliegendes Gerät) |
| Leistung |
| Verweilzeit |
Länger als 169 Tage |
+
|
272-420 Tage (Zusammen- fassung der veröffentlichten
Literatur)
|
Unzensiert
|
| Verfahrensergebnisse |
Mehr als 90% |
+
|
98%-100% (Zusammen- fassung der veröffentlichten Literatur)
|
100% (PMCF_Infusion_211) 100% (Datenbericht von Dr. Trerotola)
Antwort auf der Likert- Skala 4,6/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
| Sicherheit |
| Port-/Katheter-Trennung |
Bei weniger als 0,5% der Katheter wurden Vorfälle einer
Port-Katheter- Trennung gemeldet
|
-
|
Keine Ereignisse gemeldet (Zusammen- fassung der
veröffentlichten Literatur)
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) 1% (95% KI
|
| Katheterassoziierter Venenthrombus (CAVT) |
Weniger als 0,35 CAVT- Vorfälle pro 1.000 Katheter- tage
|
-
|
0-0,45 pro 1.000 Kathetertage (Zusammenfas- sung der
veröffentlichten Literatur)
|
0,43 pro 1.000 Kathetertage (95% KI
|
|
Mittellinienassoziierte Blutstrominfektion
(CLABSI)/Katheterbedingte Blutstrominfektion (CRBSI)
|
Weniger als 2,35 Vorfälle von CLABSI/ CRBSI pro 1.000 Katheter-
tage
|
-
|
0-0,07 pro 1.000 Kathetertage (Zusammen- fassung der
veröffentlichten Literatur)
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) 0,39 pro 1.000
Kathetertage (Datenbericht von Dr. Trerotola) Antwort auf der
Likert- Skala 4,7/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
|
Komplikationen im Zusammenhang mit der Druckinjektion
|
Weniger als 1,8% gemeldete Vorfälle von Rissen und/oder weniger
als 15,4% gemeldete Vorfälle von Verschiebungen
|
-
|
Keine Ereignisse gemeldet (Zusammen- fassung der
veröffentlichten Literatur)
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) Keine Ereignisse
gemeldet (Datenbericht von Dr. Trerotola) Antwort auf der
Likert- Skala
|
*ND weist darauf hin, dass keine Daten zum klinischen Datenparameter
vorliegen.:
**PMCF_Medcomp_211 fragte die Befragten, ob sie auf einer Skala von 1
bis 5 zustimmten, dass ihre Erfahrungen in Bezug auf jedes Ergebnis
gleich oder besser als die Nutzen-Risiko-Akzeptanzkriterien
waren.:
Pro-Fuse®-Ergebnisparameter über Datenquellen hinweg
| Ergebnis |
Nutzen-Risiko-Akzeptanz-kriterien |
Gewünschter Trend |
Klinische Literatur (Vorliegendes Gerät) |
PMCF-Daten (Vorliegendes Gerät) |
| Leistung |
| Verweilzeit |
Länger als 169 Tage |
+
|
30-43,2 Monate (Zusammen- fassung der veröffentlichten
Literatur)
|
Unzensiert
|
| Verfahrensergebnisse |
Mehr als 90% |
+
|
100% (Zusammen- fassung der veröffentlichten Literatur)
|
100% (PMCF_Infusion_211) Antwort auf der Likert- Skala 5/5
(PMCF_Medcomp_211)**
|
| Sicherheit |
| Port-/Katheter-Trennung |
Bei weniger als 0,5% der Katheter wurden Vorfälle einer
Port-Katheter- Trennung gemeldet
|
-
|
ND*
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) Antwort auf der
Likert- Skala 5/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
| Katheterassoziierter Venenthrombus (CAVT) |
Weniger als 0,35 CAVT- Vorfälle pro 1.000 Katheter- tage
|
-
|
0,043 pro 1.000 Kathetertage (Zusammen- fassung der
veröffentlichten Literatur)
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) Antwort auf der
Likert- Skala 5/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
|
Mittellinienassoziierte Blutstrominfektion
(CLABSI)/Katheterbedingte Blutstrominfektion (CRBSI)
|
Weniger als 2,35 Vorfälle von CLABSI/CRBSI pro 1.000 Katheter-
tage
|
-
|
0,043 pro 1.000 Kathetertage (Zusammen- fassung der
veröffentlichten Literatur) 9% der Katheter wurden aufgrund
einer Infektion entfernt (Zusammen- fassung der veröffentlichten
Literatur)
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) Antwort auf der
Likert- Skala 5/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
|
Komplikationen im Zusammenhang mit der Druckinjektion
|
Weniger als 1,8% gemeldete Vorfälle von Rissen und/oder weniger
als 15,4% gemeldete Vorfälle von Verschiebungen
|
-
|
ND*
|
Keine Ereignisse gemeldet (PMCF_Infusion_211) Antwort auf der
Likert- Skala 5/5 (PMCF_Medcomp_211)**
|
*ND weist darauf hin, dass keine Daten zum klinischen Datenparameter
vorliegen.:
**PMCF_Medcomp_211 fragte die Befragten, ob sie auf einer Skala von 1
bis 5 zustimmten, dass ihre Erfahrungen in Bezug auf jedes Ergebnis
gleich oder besser als die Nutzen-Risiko-Akzeptanzkriterien
waren.:
Laufende oder geplante klinische Nachbeobachtung nach der
Markteinführung (PMCF)
| Aktivität |
Beschreibung |
Referenz |
Timeline |
|
Multizentrische Fallserie auf Patientenebene
|
Sammeln Sie zusätzliche klinische Daten auf dem Gerät
|
PMCF_Port_231 |
Q4 2025 |
| Aktuelle Literatursuche |
Identifizieren Sie Risiken und Trends bei der Verwendung
ähnlicher Geräte
|
SAP-Infusion |
Q2 2025 |
| Suche nach klinischer Evidenzliteratur |
Identifizieren Sie Risiken und Trends bei der Verwendung des
Geräts
|
LRP-Infusion |
Q2 2025 |
| Globale Studiendatenbanksuche |
Identifizieren Sie laufende klinische Studien mit
Medcomp®-Katheter
|
Nicht zutreffend |
Q3 2025 |
|
Truveta-Datenabfragen und retrospektive Analyse
|
Sammeln Sie zusätzliche klinische Daten zum Gerät und zu
Vergleichsgeräten
|
Noch festzulegend |
Q4 2025 |
Bei PMCF-Aktivitäten wurden keine neu auftretenden Risiken,
Komplikationen oder unerwarteten Geräteausfälle festgestellt.